Kinderbehandlung

Kinder bedürfen einer ganz besonderen Fürsorge, wenn es um die zahnärztliche Behandlung geht.

Deshalb können Sie hier einige wertvolle Verhaltensregeln erhalten:

  • drohen Sie Ihrem Kind niemals mit dem Zahnarzt. Der Zahnarzt soll von dem Kind als verlässlicher Helfer angesehen werden.
  • wenn ich dem Kind Fragen stelle, antworten nicht Sie für das Kind. Lassen Sie es zu, dass ich mit dem Kind spreche. Halte ich es für relevant, wichtige Dinge zu erfahren, welche das Kind nicht beantworten kann, wende ich mich direkt an Sie.
  • während der Behandlung/Untersuchung halten Sie Ihr Kind nicht fest. Dies wird von mir nur in sehr seltenen Ausnahmen für richtig gehalten. Mit dem Festhalten übertragen Sie Ihre eigene Unsicherheit auf das Kind. Sie signalisieren damit, dass Sie mir nicht vertrauen. Es gibt keinen Grund, dass Kind nicht meiner Obhut anzuvertrauen.
  • belohnen Sie das Kind nicht nach der Behandlung. Der Zahnarztbesuch soll von dem Kind nicht als herausragende Leistung empfunden werden, weil er es einfach nicht ist
  • jedes Kind erhält von uns eine kleine Aufmerksamkeit als Dankeschön für das Vertrauen und die Mitarbeit.
  • bringen Sie das Kind mit in die Praxis, noch bevor irgendeine Untersuchung geplant ist. Das Kind erhält dann die Möglichkeit, die Personen und die Räumlichkeiten kennenzulernen.
  • sprechen Sie mit dem Kind darüber, dass in einigen Tagen der Zahnarztbesuch gemacht wird.
  • wenn nach wenigen Minuten das Kind immer noch nicht bereit ist, sich untersuchen/behandeln zu lassen, ist das überhaupt nicht schlimm. In nahezu allen Fällen beenden wir dann den Termin und wir vereinbaren dann einen zweiten Termin. Das Kind muss ein Mitspracherecht bei der Untersuchung/Behandlung haben. Was sich allerdings rasch zu einer Katastrophe ausbilden kann, ist die Erkenntnis des Kindes, dass Behandler und Eltern die Massnahme viel mehr wünschen als das Kind selber. Kinder versuchen dann nicht selten, die Eltern (Behandler) zu erpressen. Bereiten Sie das Kind so gut vor, dass hier keine vermeidbaren Hindernisse entstehen.
  • Seien Sie ein gutes Vorbild. Die tägliche Mundhygiene soll fest im Tagesablauf verankert werden. Ihre Kinder sollen sehen, wie verantwortungsbewusst Sie mit den eigenen Zähnen umgehen.
  • sehr ängstliche oder kleine Kinder dürfen sich mit einem Elternteil gemeinsam auf den Behandlungsstuhl legen.